Trauer ist Egoismus pur, denn wir trauern nicht etwa darum, dass der Mensch, der gestorben ist, den nächsten Morgen nicht mehr erlebt, einen fantastischen Sonnenuntergang nie mehr sehen wird oder gar nie wieder an einer schönen Blume riechen kann, sondern darum, dass WIR mit diesem Menschen keine Zeit mehr verbringen können, dass WIR diesem Menschen dieses oder jenes nicht mehr sagen können oder das UNS dieser Mensch fehlt.
Man sollte sich immer Zeit für seine Kinder nehmen. Denn irgendwann wird man sich wünschen, man könnte die Uhr zurückdrehen, um nur einen einzigen Moment noch einmal zu erleben.
Mama und Papa zu werden ist nicht schwer, gute Eltern zu sein dagegen sehr. Kleine Kids sind leicht zu lenken, werden Sie größer, muss man Sie öfters bremsen. Sind die Kinder dann erwachsen und gehen aus dem Haus, sind die Eltern längst ergraut. Doch nur keine Bange, die Alten wissen noch was mit sich anzufangen. Statt Altersheim werden satt Urlaub und Party gemacht, in Ibiza auf der eigenen Jacht. Nachts krachen dann Champagnerkorken und zum Frühstück gibt es Kaviar mit Senfgurken. Schade, die jungen Leute sind nicht dabei, denn den Großeltern stört jetzt das Babygeschrei.
Die Blumen zeigen sich auf dem Lande, die Zeit des Gesangs ist da, und die Stimme der Turteltauben lässt sich hören in unserm Lande
Wenn alle Menschen sich nur das nehmen, was sie zum Überleben benötigen, würde es sich auch für alle anderen ausgehen.
Wenn sich das Wetter ändert,
ändert sich oft auch der Mensch.
Besonders der Sonnenschein hat daran einen großen Anteil.
Eine Tür schließt sich und eine andere öffnet sich. So ist das Leben. Ich hoffe, du öffnest immer die Richtigen!
Wohl dem, der seiner Väter gern gedenkt, der froh von ihren Taten, ihrer Größe, den Hörer unterhält und, still sich freuend, ans Ende dieser schönen Reihe sich geschlossen sieht.
