Mein Gefäß ist voll. Es läuft über. Wenn ich ein neues besorge, wird mein Rucksack schwerer. Ich spüre die Notwendigkeit des Loslassens. Aussortieren hilft. Was kann ich gehen lassen und weiter geben? Tief in mir gelange ich, Mithilfe meines Atems, zur Antwort.
Erst gibt es Muttermilch, Brei, Schnitte und Saft, das gibt den Enkelkindern Kraft. Später kommen Süßigkeiten, Cola und Bier dazu und Pamela trägt ab vierzehn nur noch Hackenschuh. Nur Opa findet die Enkelin voll im Trend und meint, die Eltern haben den Zahn der Zeit längst verpennt.
Weißt Du noch vor xx Jahren,
als wir noch jung und unerfahren waren?
Wir haben sorglos in den Tag gelebt,
hatten so viel Spaß wie es nur geht.
Wir wollten nicht erwachsen werden,
die Unbeschwertheit ließen wir uns nicht verderben.
Jetzt blicken wir voll Heiterkeit
zurück auf diese schöne Zeit.
Du hast wohl eine Fata Morgana gesehen, als du glaubtest, dass der Kühlschrank noch voll sei mit Leckereien und Köstlichkeiten, die deinen gierigen Magen füllen könnten. Du weißt doch, dass wir nach der diätischen Formel des berühmten Schmallhansküchenmeister leben. Ein wahrer Gott in Sachen Pfunde von der Hüfte lösen.
